Kulturakademie Tarabya | Die neuen Stipendiat:innen für den Jahrgang 2024/25 stehen fest! — archiv-kulturakademie.de

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Kulturakademie Tarabya | Die neuen Stipendiat:innen für den Jahrgang 2024/25 stehen fest! — archiv-kulturakademie.de kaynak görseli
Görsel: archiv-kulturakademie.de

Aus rund 230 Bewerbungen hat eine unabhängige Jury 21 Künstler:innen unterschiedlicher Disziplinen für den Jahrgang 2024/25 ausgewählt. Darunter sind auch wieder drei Künstler:innen-Tandems, die im Rahmen der türkisch-deutschen Koproduktionsstipendien, einem Kooperationsprojekt mit der Allianz Foundation, an die Kulturakademie Tarabya kommen. Die neuen Stipendiat:innen ziehen ab dem 1. Oktober 2024 für viermonatige Aufenthalte in die Künstler:innen-Residenz am Bosporus. Zu den ausgewählten Künstler:innen gehören unter anderem Erol Afşin, Newroz Duman, Martin Grütter, Olga Martynova, Ülkü Süngün, caner teker sowie das Künstler:innen-Tandem Larissa Araz & Aria Farajnezhad. Die Kulturakademie Tarabya in Istanbul eröffnet neue Perspektiven, schafft grenzüberschreitende Begegnungen und nachhaltige Erfahrungen des kulturellen Austauschs zwischen der Türkei und Deutschland. Über 180 Künstler

  • Kaynak: archiv-kulturakademie.de
  • Yazar / Röportaj / Program: Supplement #20. Country/language: Germany/Turkey / German. Type: advisory role /
  • Kaynak tarihi: Tarih doğrulanamadı
  • Tür: Haber
  • Bağlam: International profiles, markets, networks, juries
  • Leman Yılmaz’ın rolü: Bahsedilen
  • Dil: German
  • İlgili proje/kurum:

Doğrulama / dış kaynak: https://archiv-kulturakademie.de/de/article/die-neuen-stipendiatinnen-fuer-den-jahrgang-2023-24-stehen-fest-2/

Kaynak Metni

Die neuen Stipendiat:innen für den Jahrgang 2024/25 stehen fest!

Aus rund 230 Bewerbungen hat eine unabhängige Jury 21 Künstler:innen unterschiedlicher Disziplinen für den Jahrgang 2024/25 ausgewählt. Darunter sind auch wieder drei Künstler:innen-Tandems, die im Rahmen der türkisch-deutschen Koproduktionsstipendien, einem Kooperationsprojekt mit der Allianz Foundation, an die Kulturakademie Tarabya kommen. Die neuen Stipendiat:innen ziehen ab dem 1. Oktober 2024 für viermonatige Aufenthalte in die Künstler:innen-Residenz am Bosporus. Zu den ausgewählten Künstler:innen gehören unter anderem Erol Afşin, Newroz Duman, Martin Grütter, Olga Martynova, Ülkü Süngün, caner teker sowie das Künstler:innen-Tandem Larissa Araz & Aria Farajnezhad.

Die Kulturakademie Tarabya in Istanbul eröffnet neue Perspektiven, schafft grenzüberschreitende Begegnungen und nachhaltige Erfahrungen des kulturellen Austauschs zwischen der Türkei und Deutschland. Über 180 Künstler:innen haben bislang in der Residenz gearbeitet. Bewerben können sich Kulturschaffende mit Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Deutschland aus den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik, Film, Publizistik und Kulturtheorie sowie deutsch-türkische Künstler:innen-Tandems (in Kooperation mit der Allianz Foundation). Neben den neu ausgewählten Künstler:innen wurden auch Verlängerungsstipendien an Alumni der Kulturakademie Tarabya vergeben, darunter die Filmemacherin Steffi Niederzoll, der Autor Deniz Utlu und die bildenden Künstler:innen Angela Melitopolous und Kerstin Schroedinger. Finanziert werden die Stipendien vom Auswärtigen Amt. Das Goethe-Institut trägt die kuratorische Verantwortung für das Residenzprogramm.

Jury und Beirat Für den Aufenthalt 2024/2025 wurden die neuen Stipendiat:innen von einer unabhängigen fünfköpfigen Jury ausgewählt. Zu den Mitgliedern der aktuellen Jury zählen der Islamwissenschaftler und Journalist Rainer Hermann (Vorsitz), der Vorstand der Allianz Foundation Esra Küçük (stellvertretende Vorsitzende), der Direktor des Museum Ludwig in Köln Yilmaz Dziewior, die Filmemacherin und Tarabya-Alumna Ayşe Polat sowie die Komponistin, Musikerin und Tarabya-Alumna Cymin Samawatie.

Die Jury wurde vom Beirat der Kulturakademie berufen. Dem Beirat gehören Vertreter:innen des Bundestags, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Auswärtigen Amts und des Goethe-Instituts an. Der Akademiebeirat berät auch über die konzeptionellen Leitlinien für die Kulturakademie.

Zuvor haben 21 unabhängige Fachberater:innen aus Deutschland und der Türkei nach einem Punkteverfahren ihre Bewertungen abgegeben. Ihre nicht bindenden Rankings lagen der Jury bei der Auswahlsitzung zu Grunde. Die Fachberater:innen für 2024/25 waren: Ipek Atcan (Dergy), Kerem Ayan (IKSV Filmfestival), Stéphane Bauer (Kunstraum Kreuzberg), Tanıl Bora (Autor, Journalist), Bettina Fischer (Literaturhaus Köln), Melih Görgün (Sinopale), Maike Mia Höhne (Kurzfilm Festival Hamburg), Eva Huttenlauch (Lenbachhaus), Harun Izer (IKSV Jazz-Festival), Gülhan Kadim (Kumbaraci50), Banu Karaca (Kulturwissenschaftlerin), Malve Lippmann (bi’bak, Sinema Transtopia), Beral Madra (Kuratorin), Matthias Mohr (Radialsystem), Deniz Ova (Salt), Stawrula Panagiotaki (Studiobühne Köln), Jan Rohlf (CTM Festival), Katharina Schultens (Haus für Poesie), Franziska Werner (Dramaturgin), Misal Adnan Yıldız (Kunsthalle Baden-Baden), Leman Yılmaz (DasDas Theater).

Zu den in diesem Jahr ausgewählten Stipendiat:innen gehören:

1. Oktober 2024 bis 31. Januar 2025 Erol Afşin, Newroz Duman, Natalie Greffel, Zeynep Özden & Elif Sözer, Ülkü Süngün, Gün Tank

1. Februar 2025 bis 31. Mai 2025 Larissa Araz & Aria Farajnezhad, Corç George Demir, Gerrit Frohne-Brinkmann, Nalan Karacagil, Olga Martynova, caner teker

1. Juni 2025 bis 30. September 2025 Esra Akkaya, Onur Gökmen, Martin Grütter, Atefeh Kheirabadi, Pascal Klewer & Nadir Sönmez, Mati Shemoelof

Zu den diesjährigen ausgewählten Stipendiat:innen mit Verlängerung gehören:

Necati Öziri (September–Oktober 2024) Angela Melitopoulos & Kerstin Schroedinger (November–Dezember 2024) Manaf Halbouni (Januar 2025) Katerina Poladjan (Februar 2025) David Ranan (März–April 2025) Cansu Tanrıkulu & Kaan Bıyıkoğlu (Mai 2025) Deniz Utlu (Juni 2025) Steffi Niederzoll (Juli–August 2025) Dirk Stewen (September 2025)

Kurzbiografien der Stipendiat:innen 2024/2025

Erol Afşin (geb. in Adana, Türkei) zog im Alter von 19 Jahren nach Deutschland, um Schauspiel zu studieren. Nach seinem Abschluss an der Folkwang Universität der Künste etablierte er sich in Theaterproduktionen und Filmen, darunter der Oscar-nominierte „Mustang“ und der Cannes-Wettbewerbsfilm „Girls of The Sun“. In der US-Serie „Homeland“ hatte er eine wiederkehrende Rolle und spielte von 2021 bis 2023 in der ZDF-Neo Serie „Wir“ eine der Hauptrollen. Parallel zu seiner Schauspielkarriere führte Afşin Regie und drehte Kurzfilme wie „The Path“ und einen Kurzdokumentarfilm über die Reise zweier Männer nach Palästina. Sein Langfilmregiedebüt „Es brennt“ feierte 2023 Premiere beim Filmfest München und erhielt Nominierungen in den Kategorien „Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Produktion“. Afşin ist nun deutscher Staatsbürger und lebt in Berlin.

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